Fliegen

Unter den Millionen Insekten-Arten, die mehr als die Hälfte aller Tierarten der Erde darstellen, gehören Fliegen (wissenschaftlicher Name „Brachycera“) zu den Fluginsekten, und dort zur Ordnung der Zweiflügler.

Fliegen werden in die Untergruppen Spaltschlüpfer (Orthorrhapha) und Deckelschlüpfer (Cyclorrhapha) unterteilt, je nach Art und Weise, wie die Larven aus ihren Puppen schlüpfen. Während die einen sich durch einen länglichen Spalt aus ihren Mumienpuppen schieben, drücken die anderen mit ihrer Stirnblase den Deckel ihrer Tönnchenpuppe auf.

Den größten Teil ihres Lebens verbingen Fliegen eingepuppt als Larve. Nach dem Schlüpfen beträgt die Lebenszeit einer erwachsenen Fliege nur einige Tage bis maximal wenige Wochen. Hierzulande sind Fliegen meist zu den Hauptflugzeiten März/April bis Oktober/November anzutreffen. In geschützen Räumen können einige Arten aber den Winter überleben.

Krankheitsüberträger sind in unseren Breitengraden vor allem folgende Fliegen-Familien:
  • Die Echte Fliege oder Stubenfliege wird ca. 7 mm groß und sammelt sich vor allem da, wo offen herumstehende Lebensmittel, Fäkalien oder organischer Abfall wie Kompost und Hausmüll zu finden sind. Dort legen die Weibchen ihre Eier ab, woraus sich dann, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit, binnen weniger Stunden die Maden entwickeln können.
  • Die Schmeißfliege ist, mit oft metallisch blau oder grün schillerndem Körper, und bis zu 12 mm Größe, ein besonders auffälliges und unappetitliches Exemplar. Zum Eierlegen suchen sich die Schmeißfliegen vor allem Tierkadaver und andere verwesende tierische Stoffe.
  • Die graue Fleischfliege ist in Deutschland sehr häufig vertreten und wird 13 bis 15 mm groß. Ihre Eier legt die Fleischfliege, oder auch Aasfliege, in Kot oder Aas ab. Die geschlüpften Larven machen sich dann auf den Weg, um lebendige Nahrung zu finden.
  • Die besonders lästige, nur 1-6 mm große Taufliege wird auch Obst-, Frucht-, Essig-, Gär- oder Mostfliege genannt. Sie wird vor allem von süßlich gärenden Substanzen, faulenden Früchten und Getränkeresten angezogen.

Diese Fliegenarten kommen durch Ihre Lebensweisen sehr häufig im menschlichen Umfeld vor, weil sich hier meist ideale Fortpflanzungsbedingungen für das Fluginsekt ergeben.

Um ihre Art zu erhalten legen die fliegenden Parasiten ihre Eier zahlreich und flächig ab. Ein Fliegen-Weibchen kann im Laufe seines Lebens bis zu 1000 Eier legen. Sie können sich also, wenn die Lebensbedingungen optimal sind, explosionsartig vermehren. Die Fliegen-Maden ernähren sich von tierischen, menschlichen und pflanzlichen Substanzen auf denen sich meist auch unzählige Keime befinden. Diese werden dann von den Insekten überall dort verteilt wo sie sich niederlassen, und können daher im schlimmsten Fall Infektionskrankheiten übertragen.

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