Flöhe

Flöhe (Siphonaptera) zählen zu den sogenannten holometabolen Insekten. Das sind alle Insekten, die im Laufe ihres Lebens eine vollständige Verwandlung von einer Larve über eine Puppe zum ausgewachsenen Tier (Imago) durchmachen. Weltweit gibt es etwa 2500 Floh-Arten, 70 davon sind im mitteleuropäischen Raum heimisch.

Der Floh ist ein Parasit und erreicht eine Größe von etwa 1-2 mm. Er ist flügellos, flach, rotbraun bis braun-schwarz und hat eine harte Schale. Mit seinen Krallen an den 6 Beinchen kann sich der Floh sehr gut an Säugetieren festklammern. Ihre starken Hinterbeine setzen die Flöhe für bis zu einem Meter hohe Sprünge ein. Mit sägezahnartigen, nadelförmigen Kiefern schneiden sie sich einen Weg durch die Haut um das Blut der Säugetiere zu trinken.

Der Lebenszyklus des Flohs besteht, wie der vieler Insekten, aus vier Zyklen (Ei, Puppe, Larve, Imago) und liegt in den Monaten April bis September. In diesem Zeitraum produziert ein weiblicher Floh bis zu 50 Eier am Tag und lebt etwa 4 Monate. Unter optimalen Bedingungen, was für die winzigen, weißen Eier ausreichend Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit bedeutet, schlüpfen schon nach wenigen Tagen die Flohlarven. Ein bis zwei Wochen lang ernähren sich diese Larven dann von organischem Material wie z.B. Krümel und Hautschuppen. Zum Verpuppen ziehen sie sich in dunkle, ruhige und feuchte Stellen zurück, z.B. unter Möbel, zwischen Polsterkissen und Fußleisten. Das Stadium der Puppe dauert, je nach Bedingungen, etwa zwei Wochen bis zu 6 Monaten. In diesem Stadium ist der Floh, in seinem äußerst robusten Kokon am schwersten zu töten. Optimale Lebensbedingungen finden die Parasiten häufig im behaglichen Fell von Haustieren, in Teppichen, Gras, Möbeln oder auch mal auf unseren Köpfen. Sollten die Bedingungen über einen längeren Zeitraum gut sein, so kann die Flohplage riesige Dimensionen annehmen.

Nach einem Flohbiß fängt die Bißstelle an zu jucken und wird rot. Oft sind die Bißstellen in Gruppen zu 3-4 Bissen an Beinen, Armen, Schultern und am Bauch zu finden. Durch Kratzen können sich diese Stichstellen entzünden, was eine Übertragung mit Keimen und Bakterien wie Streptokokken und Staphylokokken, fördert.

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