Mäuse

Mäuse - wissenschaftlicher Name „Mus“ - sind Nagetiere und gehören in der Unterordnung der „Myomorpha“ (Mäuseverwandt) zur Überfamilie der „Muroidea“ (Mäuseartig). Dort wird die Maus, wie auch die Ratte, den Langschwanzmäusen (Muridae) zugeordnet, wo sie zur Unterfamilie der Altweltmäuse (Murinae) zählt.

In dieser Unterfamilie, auch die der „echte Maus“ genannt, tummeln sich vielfältige Arten, die, von der nur 7 Gramm leichten Zwergmaus bis zur Riesenratte reichen, welche bis zu 2kg schwer werden kann. Die echten Mäuse sind schon ca. 15 Millionen Jahre alt, haben aber den Höhepunkt ihrer Entwicklung vermutlich noch nicht erreicht. Es werden immer noch neue Arten und Gattungen dieser anpassungsfähigen Tiere entdeckt.

Maus im Brot Der Körperbau und die Lebensweise der Mäuse erlaubt es ihnen die verschiedensten Lebensräume zu besiedeln. Weltweit verbreitet und wohl am bekanntesten ist die Hausmaus („mus musculus“) die sich oft in der Nähe von Menschen einnistet, und sich deshalb schnell zu einem lästigen Vorratsschädlingen entwickelt. Aber Hausmaus ist nicht gleich Hausmaus, es gibt diverse Unterarten. Unterschieden wird beispielweise zwischen der Westlichen Hausmaus, die westlich der Elbe verbreitet ist, und der Nördlichen Hausmaus, welche östlich des Flußes lebt. Die Mus musculus domesticus - wie der Wissenschaftler die Westliche Hausmaus nennt - ist sehr stark an den Menschen gebunden und hält sich nur selten im Außenbereich auf. Ihre Oberseite ist grau-bräunlich und ihre Unterseite etwas heller. Die Nördliche Hausmaus, Mus musculus musculus, ist unabhängiger vom Menschen und siedelt sich häufiger in Feld und Flur an. Ihre Oberseite hat eine grau-braun- bis gelbliche Färbung, und wird von der Unterseite durch eine deutlichen Trennungslinie im Fell abgegrenzt. Auf der Brust haben die Haare oft eine gelbliche Maserung. Daneben gibt es noch die Ährenmaus (Mus musculus spicilegus) die vorwiegend in Süd- und Ostdeutschland, sowie im Balkan und der Ukraine vorkommt. Diese Unterart der Hausmaus lebt eher im Freien und sucht nur in Ausnahmefällen Zuflucht bei den Menschen.

Die Maus im Allgemeinen lebt bevorzugt in Wäldern, Wiesen, Steppen und felsigen Gegenden. Die Hausmaus gehört allerdings zu den Mäusearten, die sich ihre Lebensräume gerne in der Nähe der Menschen suchen. Sie bauen sich ihre Nester meist dort wo sie auch schnell und leicht an Nahrung gelangen - also nahe oder gar mitten in unseren Vorräten in Küchen, Lagern, Kellern und Dachböden. Dort lebt sie in der Regel in mehreren Großfamilien innerhalb eines Rudels. Diese Großfamilien kennzeichnen sich mittels Duftmarken ihre eigenen Territorien, in welchen Mäuse anderer Familien nicht geduldet werden. Im Gegensatz zu Mäusen, die entfernt von Menschen nisten, pflanzen sich die Menschennähe suchenden Hausmäuse und ihre nahen Art-Verwandten das ganze Jahr über fort. Vier- bis acht Mal in ihrem Leben kann ein Weibchen werfen. Nach ca.20 Tagen Tragzeit bringt es zwischen 4 und 8 Junge zur Welt.

Mäuse erreichen ein durchschnittliches Lebensalter von 2-3 Jahren, wiegen im ausgewachsenen Stadium ca. 35 g und werden bis zu 25cm lang. Dabei nimmt der Schwanz etwa ein Drittel der Gesamtkörperlänge einer ausgewachsenen Maus ein. Der Mäuseschwanz wird von den Nagetieren teilweise wie eine fünfte Gliedmaße eingesetzt. Er ist beschuppt oder wenig behaart, wodurch er meist nackt erscheint. Das Fell der Mäuse geht über schwarz- und grau-braune Farbtöne bis hin zu einem hellen Grau und kann, je nach Art, weich oder stachelig ausfallen.

Da Hausmäuse alles fressen was der Mensch für seine Ernährung lagert, wird sie sehr schnell zur Plage. Ihr Geruchssinn ist sehr gut ausgebildet, so dass sie sogar versteckte Vorräte finden, und sich notfalls durch jegliches Material zu ihnen durchnagen. Sie bevorzugen Getreide und Getreideprodukte. Hausmäuse haben auch viele Feinde: Greifvögel, Eulen, Füchse, Iltisse, Mauswiesel, Spitzmäuse und Igel und natürlich die Hauskatze. Ursprünglich sind Mäuse nachtaktiv, viele „Kulturfolger“ wie die Hausmaus haben sich aber inzwischen der Tages- und Nachtzeit angepasst. Als hervorragende Kletterer können Mäuse ohne Probleme Bäume, steile Felsen und Mauern erklimmen. Den kleinen Nagern fehlt zwar ein räumliches und farbliches Sehvermögen, die seitlich sitzenden Augen ermöglichen ihnen aber einen sehr weiten Blickwinkel, sie können Bewegungen sehr schnell wahrnehmen und blitzschnell reagieren. Die beweglichen Ohren und der feine Geruchsinn der Mäuse, verraten ihnen innerhalb Bruchteilen von Sekunden, ob es in der Nähe etwas Essbares zu holen gibt oder eine Gefahr droht.

Mäusebekämpfung in München

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Mäusebekämpfung

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Sie erhalten nach Vor-Ort-Prüfung der Befallssituation, vor Beginn der Mäusebekämpfung, den exakten Preis von uns genannt und entscheiden dann, ob Sie die empfohlenen Maßnahmen zur Bekämpfung von Mäusen zu den genannten Kosten durchführen lassen möchten.

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