Motten

Der Begriff „Motte“ wird volkstümlich oft als Ausdruck für alle unscheinbar gefärbten Nacht- oder Tagfalter verwendet. Diese größeren, meist braunen oder gräulichen Falter zählen aber zu den Schmetterlingen (Lepidoptera). In unseren Breitengraden gibt es circa 80 verschiedene Schmetterlings-Arten, mit etwa neun Familien, welche nochmals in zwei nicht-systematische Gruppen eingeteilt werden: Die Großschmetterlinge (Macrolepidoptera) und die Kleinschmetterlinge (Microlepidoptera). In der Gruppe der Kleinschmetterlinge gibt es einige Vertreter, die den Namen Motte tragen. 
Dazu gehört, unter anderem, die „echte Motte“ (Tineoidea), mit schmalen, gefransten Flügeln, deren Raupen in selbst gefertigten Puppen (Gespinströhren) leben. Zu dieser Motten-Familie zählt man die Kleidermotte (Tineola bisselliella), sowie weitere Unterarten wie Tapetenmotten, Kornmotten, Lauchmotten und die Kohlschabe.

Die nur 6-12 mm große Kleidermotte zählt zu den besonders lästigen Vertretern ihrer Art. Ihre Flugzeiten erstrecken sich über den ganzen Sommer, während dieser Zeit suchen sie sich vorwiegend in dunklen und trockenen Gegenden geeignete Plätze für ihre Brut. Perfekte Lebensbedingungen finden sie in unseren Wohnungen, da sie ihre kleinen weißen Eier gerne in Polstern, Pelzen, Wolle oder Fell ablegen. Jedes weibliche ausgewachsene Tier kann bis zu 300 Eier legen, aus denen nach zwei Wochen die gelblichen Larven schlüpfen.

Hinten in den Kleiderschränken oder Dachböden, wo Kleidung und Textilien lagern, können die Motten-Larven, oft unbemerkt, große Schäden in Form von Mottenfraß anrichten. Die Brut der Kleidermotte ernährt sich hauptsächlich von Tierhaaren, die ihnen das lebensnotwendige Protein „Keratin“ liefern. Um sich die Löcher in wertvoller Kleidung zu ersparen, hilft nur regelmäßiges Absaugen der Polstermöbeln und Teppiche, sowie Auslüften und Prüfen der Kleiderschränke, Kommoden und Kisten. Befallene Textilien können Sie auskochen oder in den Gefrierschrank legen um die Larven und Eier der Motten abzutöten. Verschiedene stark ätherische Öle oder Dufthölzer können die Ungeziefer davon abhalten sich in Ihrer Wohnung und Ihren Möbeln einzunisten.

Eine weitere, sehr kleine Mottenart zählt eigentlich zur Familie der Zünslerfalter: Die uns leider nur zu gut bekannten Speichermotten (Ephestia elutella), Mehlmotten (Ephestia kuehniella) und Dörrobstmotten (Plodia interpunctella). Diese Vertreter der Fluginsekten fallen unangenehm durch ihr hartnäckiges Auftreten in unseren Speisekammern und Küchenschränken auf. Die Vorratsschädlinge ernähren sich vorwiegend von Samen und Körnern oder bohren sich in Pflanzen und Hülsenfrüchte. Halten Sie trockene Vorräte wie Mehl, Haferflocken, Nüsse und Zucker dicht verschlossen, sonst verbreiten sich die weißen, gesponnenen Kokons der Mottenlarve sehr schnell in ihren gesamten Vorräten.

Bekämpfung des Vorratsschädling „Motte“

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Motten zu bekämpfen, z.B. mithilfe von Klebestreifen, im Sprühverfahren oder mit elektrischen UV-Insektenvernichtern. Bei geringem Mottenbefall senden wir Ihnen gerne Klebestreifen gegen Motten zu. Bitte besprechen Sie mit uns die für Sie günstigste und nachhaltigste Lösung. Wir beraten Sie gerne.

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